Der Aberdare National Park:

150 km von Nairobi entfernt bedeckt der Aberdare National Park mit einer Fläche von 767 km² die höheren Lagen (1829m bis 4001m über Meeresspiegel) der Aberdare Berge. Die Topografie ist sehr vielfältig, mit tiefen Tälern und Schluchten, Hochmooren und schroffen Berggipfeln.Die Vegetation zeichnet sich durch die dichten Nebelwälder, Bambuswälder und Hochmoore aus. Viele endemische Pflanzenarten gedeihen hier. Die Tierwelt besticht durch eine Vielzahl von Arten, darunter Elefanten, Spitzmaulnashorn, Leopard, Colobusaffen, Waldschweine, Bongo, seltene dunkel gefärbte Servale und viele andere Arten. Begegnungen mit Elefanten sind fast immer sicher.

Schon von der Rhino Lodge blickt man auf die Bergkette der Aberdares und natürlich stehen auch diese auf dem Programm der Safari. Nach kurzer Fahrtzeit erreichen wir den Eingang zu diesem faszinierenden, in seiner Art einmaligen Nationalpark. Auf bis über 4000 Meter erheben sich die höchsten Gipfel des 767 qkm umfassenden Aberdare Nationalparks. Die Landschaft ist von dichten Nebelwäldern geprägt. Auf dem Weg in die höheren Lagen durchqueren wir Bambuswälder und erreichen schließlich Hochebenen mit Moorgebieten. Immer wieder durchqueren wir Täler und Schluchten mit Bachläufen und Wasserfällen. Schon nach der ersten Kurve sehen wir noch schemenhaft, wie ein Leopard unseren Weg kreuzt – doch es gelingt uns nicht, ihn im dichten Wald auszumachen. Sogar dem schwarz gefärbten Leopard – dem schwarzen Panther – kann man hier begegnen. Im weiteren Verlauf haben dann doch einige unserer Teilnehmer das Glück einen Leoparden mit Beute im Baum zu entdecken. Doch kaum sind die Kameras im Anschlag verlässt die beeindruckende Großkatze Ihren Baum. Immerhin können einige “Beweisfotos” festgehalten werden. Mehrfach haben wir Begegnungen mit dem afrikanischen Waldelefant, der hier oft unvermittelt im Nebelwald erscheint oder aus ihm hervortritt. Im Vergleich zum gemeinen afrikanischen Elefant sind Waldelefanten kleiner gebaut. Doch nicht minder selbstbewusst trat ein plötzlich aus dem Dickicht kommender Dickhäuter unserem Fahrzeug entgegen. Nachdem wir einfach stehen blieben, fasste er schliesslich den Mut und querte direkt vor unserem Fahrzeug. Mit ohrenbetäubenden Getröte verabschiedete er sich. Für unsere Fotografen eine tolle Gelegenheit für grandiose Bilder! Wasserböcke, Warzenschweine, Wasserbüffel und Herden spielender Affen sind immer wieder anzutreffen. Selbst das Spitzmaulnashorn ist hier noch nicht völlig ausgerottet. Die mystische Landschaft lässt spinnen, welch unentdeckte Tierarten sich in den Nebelwäldern noch tummeln mögen. Erst 2012 entdeckten Forscher hier eine neue Chamäleon Art(Trioceros kinangopensis sp. nov).
Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir wieder die Rhino Lodge, wo wir bei einem Sundowner, den Sonnenuntergang am Mount Kenia erleben. Alle Teilnehmer sind von dem Erlebnis Aberdares und von seiner geheimnisvollen Mystik tief beeindruckt.
Mehr Bilder zu dieser Location finden sie im Detailprogramm…
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